ErichG's Blog

Weblog eines wiedergeborenen Christen

Über mich

Meine Geschichte – eine Kurzübersicht

Mein Name ist Erich, ich wohne in Wien im 22 Bezirk in Essling, bin 48 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder im alter von 23 und 13 Jahren.
Meine Frau und ich haben vor kurzem unseren 25 Hochzeitstag gefeiert, es war für uns ein ganz besonderes Fest.

TorteDiese Torte hat uns meine Schwiegermutter gebacken, mmh lecker 😉

Ich möchte für diejenigen die es interessiert aufschreiben wie ich zum Glauben an Gott, Jesus und die Bibel gefunden habe.

Mein ursprüngliches Glaubensbekenntnis war mir von meinen Eltern gegeben, nämlich röm. kath.
Meine Eltern waren keine praktizierenden Christen, und alles was ich betreffend Bibel und dem Glauben bis etwa 05.2009 wusste oder gehört habe ist das, – was ich noch vom Religionsunterricht in der Schule, und durch meine Großmutter (die sehr gläubig war) weiss oder haften blieb.
Ich ging mit meiner Großmutter die ganz in der Nähe unserer Wohnung wohnte in die Kirche. Das war deshalb so, weil ich als ich noch kleiner war immer Samstag bei meiner Großmutter geschlafen habe. Sonntags vormittags gingen wir in die Kirche, und dann brachte mich meine Großmutter immer nach Hause zurück. Das ging so, von meinem 5. bis zu etwa meinem 12 Lebensjahr.

Mir waren diese Kirchenbesuche fast immer unangenehm, da ich sozusagen nichts von dem verstanden habe was ich in der Kirche gehört habe. Überhaupt nichts konnte ich mit vermeintlich unwahrscheinlichen Dingen anfangen, – gemeint sind damit Wunder und wundersame Begebenheiten wie sie in der Bibel stehen, und welche ich auch im Religionsunterricht und bei den zusätzlichen Religionsstunden und auch im Klosterhort hörte und lesen musste, den ich besuchen musste.

Ich empfand einfach vieles als Zwang, und oft genug wurden auch Strafen ausgesprochen wenn ich nicht so gehandelt habe wie erwartet wurde.

Einzige Ausnahme war meine Großmutter, sie war die Güte in Person, hätte mich niemals zu etwas gezwungen, sie hat mir so viele Geschichten erzählt. Vieles war aus der Bibel, aber sie erzählte auch viele andere Geschichten.
Ich war ihr sehr bockig gegenüber, sie aber wurde niemals böse, oder hat mir jemals irgendwie gedroht, sie war höchstens merklich enttäuscht wenn ich besonders schlimm war. Als sie mit 89 Jahren starb (ich war damals 22 Jahre alt) war ich dermassen traurig, ich kann es gar nicht benennen. Ich habe sie so sehr geliebt.

Oma und ichMeine liebe Oma und ich 1961

Den Glauben an den einen und einzigen Gott und der Kirche habe ab meinem 13 oder 14 Lebensjahr völlig vergessen, bzw. später auch offiziell losgesagt. Das i tüpfelchen war zu meinem 18. Geburtstag eine Glückwunschkarte vom Kirchenamt mit einem beiliegenden Erlagschein für die Kirchensteuer. Ich bin sofort ausgetreten.

Bestärkt wurde ich in meinem Handeln durch die vielen Personen die angegeben haben gläubiuge Christen zu sein, deren Handlungen und Tun jedoch hinterhältig und heuchlerisch und ganz einfach nicht „Ehrlich“ war. Ich möchte hier keine Beispiele dazu aufzählen.

Ich dachte mir jedenfalls, – wenn das der Christliche Glauben ist, dann bin ich mit meiner Einstellung sicher ehrlicher und „besser“ dran.

Ich möchte noch erwähnen, dass meine Frau immer schon gläubig war (röm.Kath) , und diesen Glauben auch lebt. Wir haben auch Kirchlich geheiratet (mit einer Dispens des Bischofs da ich ja aus der Kirche ausgetreten war). Die Zeremonie wurde ein wenig abgeändert, und ich musste versprechen meinen Kindern auf dem Weg zum Christentum nichts in den Weg zu legen.
Das habe ich gehalten wie versprochen, und immer respektiert, sowie ich auch jeden anderen Glauben respektiere, und respektiert habe.

Dass es aber eine höhere Macht gibt, daran habe ich immer geglaubt, denn all das was auf der Welt, im Universum vorhanden ist kann nicht irgendwie rein durch Evolution entstanden sein. Dieser Überzeugung war ich deswegen, da ich irgendwo einmal gelesen habe dass nur dann etwas entwickeln kann wenn bereits etwas da ist. Doch wo kommt das ursprüngliche her, das sich dann weiterentwickelt ???

Ich selbst habe mich immer als einen moralischen anständigen Menschen bezeichnet, der ehrlich zu sich und auch anderen Menschen und seinem Umfeld ist.
Was mich immer im Hinterkopf beschäftigt hat ist „der Sinn des Lebens“ oder besser gesagt der Sinn „meines“ Lebens.

Ich habe mich immer wieder gefragt:
Kann es das sein, dass man sagen wir mal 80 jahre auf der Welt weilt, Kinder zeugt, mal glücklich und dann wieder unglücklich ist, und dann abtritt, und nichts ist mehr da ?

Im May 2009 hat mich ein guter Freund kontaktiert den ich seit etwa 3 Jahren nicht mehr gesehen hatte.
Wir haben uns getroffen, und in dem Gespräch erzählte er mir, dass er für eine Christliche Gemeinschaft in Wien tätig ist, – dort mithilft und Teil der Gemeinschaft ist. Er hat mich eingeladen doch auch mal hinzukommen, – ich habe abgelehnt da ich ja kein Christ war, und ich nichts davon hielt.
Wir haben uns noch eine Weile unterhalten, und uns für einige Tage später nochmals verabredet, – und er wollte nun genauer wissen warum ich nicht an den christl. Gott glaube.
Er konnte mich mit seinen Argumenten öffnen, …öffnen in dem Sinne, dass er sagte es gibt Beweise dass es nur diesen einen Gott gibt und geben kann.
Ich muss sagen, dass dieser Freund alles andere als ein Spinner ist, sondern mit beiden Beinen im Leben steht (obwohl Querschnittgelähmt).  Hellhörig wurde ich, als er sagte dass die Bibel nichts mit der Kirche zu tun hat, sondern so etwas wie ein Buch des Lebens ist, in dem Dinge prophezeit werden die auch eintreten…usw.

Er brachte mir das Buch „Fragen die immer wieder gestellt werden“ von Werner Gitt mit, weiters eine Bibel, und noch das Buch „Die Bibel verstehen “ von Charles C. Ryrie mit. Das erste Buch und die Bibel hat er mir geschenkt, das dritte geborgt.

3 Buecher PanoramaDiese 3 Bücher haben mein Leben sehr beeinflußt

Nun, mittlerweilen habe ich aus tiefer Überzeugung zum Glauben gefunden, ich habe in den letzten Wochen und Monaten sehr viel gelesen, mich auch mit überaus kritischen Büchern und Meinungen auseinandergesetzt.
Mein Leben hat immer die Logik bestimmt, ich habe immer nur das geglaubt was Beweisbar, oder durch Indizien am naheliegensten war, ich konnte gar nicht anders.
Interessanter Weise habe ich durch genau diese Logik zum Glauben gefunden, es ist für mich eindeutig das naheliegenste dass es nur diesen einen Gott gibt, dass die Bibel Gottes Wort ist und von Ihm inspiriert.

Mit den verschiedenen Kirchen kann ich nichts anfangen, ich besuche nun die CIG Gemeinde in Wien, und bin wirklich begeistert.

Wenn jemand Fragen zu mir, meiner Person oder meinen Überzeugungen hat bin ich gerne bereit näher Auskunft zu geben.

Liebe Grüße
Erich

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